2:1 - Hauptsache gewonnen!

Die A-Liga-West eilt seinem Ruf wieder einmal voraus

Zu einem A-Liga-West typischen "Länderspiel" empfang die SG Heusenstamm Zrinski die Mannschaft von Munzur Offenbach. Trainer Kelvin King forderte nicht weniger als 3 Punkte aus diesem Spiel, die sein Team am Ende auch zu Hause behielt. Doch der Weg dort hin war steinig... Zunächst kam alles wie es auf keinen Fall kommen sollte. Bereits in der ersten Minute kassierte die stark ersatzgeschwächte Mannschaft der Zrinski ein "dummes" Gegentor. Obwohl die SGH dann den Ausgleich, das entscheidende Sieg-Tor (beide Deniz Tura) und Toni Ricciardi einen Elfmeter hielt, kann man rein sportlich über dieses Spiel nicht viel berichten. "Alles was zählt sind die 3 Punkte", so der Torhüter, der auch sonst auf der Linie eine gute Partie ablieferte. Doch leider 'glänzte' das Spiel in dieser A-Liga West mal wieder mit dem 'sauberen' Auftreten des Gastes. Neben ständigen Drohungen, Beschimpfungen, Diskussionen, einem Angehen bzw Niederstrecken des Linienrichters etc stellt sich bei diesem Spielen wieder einmal die Frage, wieso solchen Mannschaften immer wieder eine Plattform für ihre Sicht der Sportlichkeit gegeben wird. Besonders brisant war die Situation als ein Spieler der Zrinski im Strafraum klar zu Fall gebracht wurde, dieses Foul auch richtig -zu einem Strafstoß führend- geahndet wurde und dieser Spieler danach der "Staatsfeind Nr.1" für Munzur war. Nicht nur dass dieser sich sämtlichen Drohungen und Beschimpfungen unterziehen musste, nein, nicht viel später wurde dieser regelecht vom Platz getreten und musste somit verletzt und auch aus Selbstschutz ausgewechselt werden. Zrinski-Captain M.Zimmermann zu sgheusenstamm.de: "Wir wissen alle, dass Fußball ein Männersport ist und dass es da auch mal zur Sache gehen kann, aber was da Woche für Woche passiert hat mit Spaß am Sport nichts mehr zu tun. Wir fahren nach Egelsbach, bekommen da 'ne 0:4-Klatsche und alles geht trotz alle dem gesittet zu. Dann kommt eine Mannschaft die bereits mit 5 Punkten Abzug für ihr Verhalten bestraft wurde und das Spiel artet so was von aus... Dieses Verhalten auf und neben dem Platz dieser Mannschaften und ihrer Anhängerschaft hat mit Sport nichts mehr zu tun und ist nicht zu akzeptieren. Problematisch ist auch die Situation der Schiedsrichter; bei vielen unparteiischen wartet man oft vergebens auf den Pfiff gegen diese Teams, doch auch das kann ich nachvollziehen. Bei angeblichen Fehlentscheidungen muss dieser um seine Gesundheit bangen. Ich habe großen Respekt davor, dass es Schiris gibt, die solche Spiele überhaupt noch pfeifen. Es scheint oftmals so, als schauen die Unparteiischen lieber weg und gehen ruhig nach Hause, als dass sie sich gegen die aggressive Menge stellen, obwohl es regeltechnisch anfechtbar ist. Grundsätzlich sehe ich da ein Problem des Systems, denn neben dem Punktabzug, der ja scheinbar überhaupt nicht gefruchtet hat, bekommen diese Mannschaften mit ihrer grundsätzlichen Unsportlichkeit viel zu viel Narrenfreiheit geschenkt. Die Lösung kann ja auch nicht die Selbstjustiz sein, bei der man sich evtl. einen Haufen Kampfsportler um den Platz postiert, um einen fairen und sportlichen Sonntag-Mittag zu gewährleisten." Trotz alle dem kann sich die SG Heusenstamm Zrinski bzw ganz Heusenstamm auf das zweite Derby in dieser Saison freuen. Nächstes Wochenende heißt es wieder einmal SG gegen TSV... 

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Kommentare: 4
  • #1

    Rusti (Donnerstag, 01 Dezember 2011 13:17)

    Lieber Angeln gehn oder zuhause Schach spielen, sich mit der Familie beschäftigen, anstatt Sonntags bei kaltem beschissenem Wetter auf einem beschissenen Platz gegen solche Asso-Truppen zu kicken. Ne, so macht Fußball keinen Bock mehr.

  • #2

    Spitzel (Samstag, 03 Dezember 2011 18:39)

    TSV - SGH
    3 - 0

  • #3

    TSV (Sonntag, 04 Dezember 2011 17:17)

    2 : 1

  • #4

    Leon (Donnerstag, 03 Oktober 2013 19:19)

    Mit solchen Ergebnissen muss man leben und umgehen können und am Ende einfach das Beste daraus machen.