1:1 in Offenthal

Zrinski hadert mit dem Schiri, leider...

Mit einem 1:1-unentschieden startete die SG Heusenstamm Zrinski am vergangenen Sonntag in die Rückrunde. Nach einer Torlosen ersten Halbzeit, bei der die SGH die klareren Chancen hatte, folgte eine kuriose zweite Halbzeit. Die Gäste vom Martinsee gingen nach einem Geplänkel im Strafraum -eingeleitet durch M.Agnello- durch Deniz Tura mit 1:0 in Führung. Im Anschluss an diesen Treffer wurde es mal wieder aufreibend. Nach einem Konter der Gastgeber wurde C.Zinecker der Ball lediglich gegen die Brust gespielt, was der Schiedsrichter jedoch als Handspiel ahndete. Dieser war sich zunächst nicht im klaren, ob das "Handspiel" vor oder im Strafraum passierte, entschied sich jedoch spontan auf den 11m-Punkt zu zeigen. Dieses Geschenk nahmen die Offenthaler dankend an und die -bis dato- sichere Abwehr der Zrinski musste mit einem Gegentreffer leben. Durch die Entscheidung des Referees wurde die Partie hitzig. Einzelne Spieler der Zrinski zeigten sich dann von ihrer naiven Seite und ließen sich zu nicht-nachzuvollziehenden Aktionen hinreißen. Stefano DeAstis wurde mit Rot wegen Schiedsrichter-Beleidigung des Feldes verwiesen, nicht weniger Naiv war das Tackling von D.Kaiser an der gegnerischen Grundlinie von hinten in die Beine eines Gegenspielers, welches mit gelb bzw gelb-rot geahndet wurde. Dieser Bärendienst beider Spieler forderte die restlichen 9 Zrinski-Akteure zu einer eisernen Abwehrschlacht in der letzten viertel-Stunde. Als der Gastgeber in den letzten Minuten einen Freistoß nicht erfolgreich abschließen konnte und die Zrinski somit in einen 3-gegen-1-Konter lief, entschied der "Unparteiische" für sich, die brandgefährliche Situation für die SGH mit dem Schlusspfiff zu Nichte zu machen. Das Argument des Schiedsrichters war lediglich: "Ich wurde von außen mehrfach gedrängt das Spiel abzupfeifen." Kapitän M.Zimmermann äußerte sich so: "Die zwei roten Karten gehen leider absolut in Ordnung, wir stellen uns in solchen Situation sowas von dumm an und meinen noch wir wären im Recht, das geht nicht. Momentan haben wir schon größte Personal-Sorgen und jetzt schwächen wir uns mit solchen Sinnlos-Aktionen. Das zollt im Spiel von geistiger Abstinenz. Aber der scheinbare Handelfmeter und der Schlusspfiff in unserem Angriff ist wirklich eine Frechheit. In unserer Liga äußere ich mich wirklich nur ungern über die Unparteiischen, da diese es sicherlich schwer genug haben, aber diesen zwei Entscheidungen kann man leider Mutwilligkeit unterstellen. Es ist sehr schade, dass durch Schiedsrichterentscheidungen der Spielverlauf verändert wurde. Trotz alledem muss man auch etwas positives aus diesem Unentschieden ziehen, denn vor einigen Wochen hätten wir diese Spiel mit Sicherheit noch verloren, eine Entwicklung des Teams ist somit sichtbar." Zwei Lichtblicke hat es an diesem Sonntag jedoch gegeben; neben dem A-Liga-Debüt von Björn Schmidt lief Kristijan Korcanin nach langer Verletzungspause wieder für die Zrinski auf und bewies seine Klasse als Player-of-the-Match. 

Kommentar schreiben

Kommentare: 0